§1 – Fernabsatzgesetz

Alle geschäftlichen Aktivitäten im Bereich e-Commerce unterliegen den Bestimmungen des Fernabsatzgesetzes der Bundesrepublik Deutschland in der Fassung vom 01.06.2000.

§2 – Gerichtsstand

Der Gerichtsstand ist Berlin. Anwendbar ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

§3 – Vertrag und Abnahme beim Verkauf

Der Kunde erkennt unsere Lieferungs- und Zahlungsbedingungen bei seiner Bestellung, welche schriftlich per Fax oder Brief an unsere Firmenadresse bzw. online über das Internet erteilt wird, an.

Durch den von uns bestätigten Vertrag verpflichten wir uns zur Lieferung des versprochenen Werkes innerhalb bestimmter Fristen, der Besteller verpflichtet sich zur Entrichtung der vereinbarten Vergütung.

Der Besteller ist verpflichtet, das vertragsgemäß hergestellte Werk abzunehmen und die Vergütung bei Abnahme zu entrichten.

Beanstandungen, die nicht innerhalb 14 Tagen nach erfolgter Lieferung der Ware am Bestimmungsort dem Verkäufer zugehen, sind verspätet und nichtig. Reklamationen sind auch nur dann gültig, wenn sie innerhalb der angegebenen Zeit schriftlich erfolgen und sich die Ware noch in ihrer ursprünglichen Beschaffenheit befindet.

Sonderanfertigungen können nicht zurückgenommen werden.

§4 – Nachbesserung

Alle Beschreibungen unserer Waren sind nach bestem Wissen sorgfältig erstellt.

Sollte ein von uns hergestelltes Werk von den besprochenen Eigenschaften wie Form, Farbe etc. in grobem Maße abweichen, so hat der Kunde ein Recht auf Nachbesserung, sofern diese im Verhältnis zum ursprünglichen Preis steht.

§5 – Versand

Sofern keine Instruktionen über Versandart und Verpackung vorliegen, versendet der Verkäufer die Ware nach bestem Wissen. Der Käufer ist auf jeden Fall verpflichtet, die angelieferte Ware anzunehmen.

§6 – Rücksendung

Bei Rücksendung oder Umtausch hat der Käufer die Kosten der Rücksendung zu tragen.

§7 – Preise und Zahlung

Preise gelten, soweit keine andere Währung angegeben ist, grundsätzlich in Euro. Zahlungen sind in der berechneten Währung zu leisten. Alle Rechnungen sind zahlbar zum Rechungsdatum. Sollte Zahlungsverzug eintreten, berechnen wir ab dem ersten Tag bankübliche Verzugszinsen, mindestens jedoch in Höhe von 15% pro Jahr.

§8 – Eigentumsvorbehalt

Alle von uns gelieferten Waren bleiben bis zur völligen Bezahlung aller Forderungen unser Eigentum. Bei Schecks und Wechseln bis zu deren Einlösung. Der Käufer kann die Waren im Rahmen eines ordnungsgemäßen Geschäftsbetriebes weiter veräußern. Eine Verpfändung oder Sicherungsübereignung zu Gunsten Dritter ist ausgeschlossen. Ferner gehen bei Weiterveräußerungen auf Kredit solche Forderungen bis zur Höhe des Kaufpreises in unseren Besitz übe r und dürfen ebenfalls nicht an Dritte übereignet werden. Bei Pfändung durch andere Gläubiger oder Steuerbehörden ist uns unverzüglich Mitteilung zu machen. Im Konkursfall unterliegt die von uns gelieferte Ware der Aussonderung gemäß § 46 der Konkursordnung.

§8 – Haftungsausschluß

Wir übernehmen keinerlei Haftung für Schäden, die durch nicht sachgemäße Behandlung oder Verwendung mit unseren Produkten entstanden sind.

§9 – Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung nichtig sein oder werden, sobleibt die Gültigkeit der anderen Bestimmungen hiervon unberührt.

Zum 01.06.2000 setzt der Gesetzgeber der Bundesrepublik Deutschland das Fernabsatzgesetz in Kraft. Es regelt den Vertrieb von Waren und Dienstleistungen über Internet an den Privatkunden.

Auszug der wichtigsten Punkte

- Sämtliche Einzelheiten des Kaufvertrags müssen bereits vor Abschluss bzw. Bestellung deutlich werden.

- Die Vertragsbedingungen müssen dem Käufer auf einem "dauerhaften Datenträger" zur Verfügung gestellt werden, sie sind schriftlich der Warensendung beizulegen oder müssen dem Käufer alternativ per E-Mail zugeschickt werden.

- Für alle Kaufverträge gilt eine Wiederrufsfrist (Umtausch) von 2 Wochen. Die Wiederrufsfrist beginnt ab dem Eingang der Ware beim Empfänger. Innerhalb der eingeräumten Frist darf der Kunde die Ware durchaus verwenden, allerdings darf der Händler dann dafür auch eine Vergütung verlangen.

- Die Kosten für die Rücksendung muss der Kunde tragen, dafür braucht er jedoch keine Begründung für den Umtausch liefern